Fotografieausstellung

Simone Nieweg.

Bäume, Licht, Wald


Eröffnung: 
14.02.2016, um 11 Uhr
14. Februar bis 24. April 2016

Simone Nieweg: Kiefern im Mittagslicht am Mount Ventoux, Forêt domaniale du Mont Ventoux, Vaucluse, 2012

Im Wald, im Wald! da konnt ich führen

Ein freies Leben mit Geistern und Tieren;

Feen und Hochwild von stolzem Geweih,

Sie nahten sich mir ganz ohne Scheu. … 

aus Heinrich Heine: Waldseinsamkeit, 1851.

Zwischen Februar und April 2016 präsentiert die Stiftung Schloss und Park Benrath 30 Aufnahmen der Düsseldorfer Fotografin Simone Nieweg. In den letzten Jahren wurden Bäume und besonders Waldlandschaften zu einem ihrer bevorzugten Themen. Inspiriert durch Heinrich Heines Gedicht „Waldeinsamkeit“, geht Nieweg der mal melancholisch-romantischen, mal wild-phantastischen Stimmung in Wäldern nach. Der Wald als scheinbar heiler wie schauriger Sehnsuchts- und Rückzugsort ist genauso in den Fotografien präsent wie der ökonomische Umgang des Menschen mit Wäldern und Bäumen. Doch Simone Niewegs Blick auf die Natur stiftet Hoffnung, denn er zeigt auch, wie sich die Natur in ihrer unendlichen Vielfalt selbst forstwirtschaftlichen Zwängen und dem beständigen Eingriff des Menschen entzieht.


Weitere Informationen zur Ausstellung 

Further Informations

Ein Großteil der von der Stiftung Schloss und Park Benrath gezeigten Werke wird in dem Künstlerbuch Simone Nieweg. Die Bäume, die Landschaft, das Licht und der Wald, München: Schirmer / Mosel Verlag 2016 publiziert.

Anlässlich der Eröffnung findet am 14.2.2016 um 11 Uhr eine Matinee statt. In diesem Rahmen kommen nicht nur Heinrich Heines „Waldeinsamkeit“, sondern auch Robert Schumanns „Waldszenen“ (op. 82) zur Aufführung.

Ausstellung im Rahmen des Düsseldorfer Photo-Weekends 2016
Bildnachweis: Ausschnitte aus Fotografien von Simone Nieweg

99 SECONDS OF: SIMONE NIEWEG / Schloss Benrath from iksmedienarchiv on Vimeo.