Sonderausstellung

 

Die Hängenden Gärten von Babylon

Ausstellung im Museum für Gartenkunst
25. März 2020 – 24. Mai 2020

Architektur und ihre Bepflanzung bilden nicht erst seit der Diskussion um den Klimawandel eine Einheit. Das Zusammenspiel von menschlicher Bebauung und natürlicher Begrünung hat eine lange Tradition, die bis ins 15. Jahrhundert zurück reicht. Mit den Hängenden Gärten von Babylon, einem der sieben antiken Weltwunder, verbindet sich seit Jahrhunderten die Faszination bepflanzter Architektur. Sie sind antike Vorreiter für moderne Symbiosen zwischen Gebäude und Grün, die auch im Düsseldorf der heutigen Zeit wieder stärker in den Fokus rücken. Die Sonderausstellung im Museum für Gartenkunst nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte grüner Architektur: Sie verfolgt die Überlieferungsgeschichte der mythischen babylonischen Königin Semiramis, mit der die Hängenden Gärten bis heute verbunden werden. Daneben fällt der Blick auf die archäologische Wiederentdeckung Babylons um 1900. Schließlich werden die Hängenden Gärten als Bautypus eines bepflanzten Dachgartens verfolgt, der sich seit dem 15. Jahrhundert nachweisen lässt. Im Zeichen von Klimawandel und Nachhaltigkeitsanspruch führt seit einigen Jahren eine neue „Hortitecture“ die Tradition fort und definiert das Verhältnis von Architektur und Bepflanzung völlig neu.


Begleitprogramm zur Sonderausstellung

Natur und Kultur: Hängende Gärten damals und heute

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