Ansgar Skiba. Flowers

Die Natur – ob Berge, Seen, das Meer, Blumen oder Gärten – ist für Ansgar Skiba das Hauptmotiv seiner künstlerischen Arbeit. Die Sonderausstellung "Ansgar Skiba. Flowers" konzentriert sich auf seine Blumen- und Gartenmotive.

Künstler Ansgar Skiba in seinem Atelier beim malen.
Magnolien gemalt von Ansgar Skiba
Sommergarten gemalt von Ansgar Skiba
Seerosen gemalt von Ansgar Skiba

Magnolien, Seerosen, Tulpen, Schwertlilien oder Pfingstrosen – Skiba kennt jede Blume, weiß um ihre Blütezeit und ihre Eigenart. Sein Wissen über Blumen ist umfangreich – und ungewöhnlich für einen Künstler. Er spürt dem Wachstum der Blumen nach und studiert ihre spezifischen Farben. In seiner Malerei saugt er das Erlebte und Gesehene auf. Dennoch bildet Skiba die Blumen nicht ab, sondern schafft etwas Neues. Er überhöht ihre Farben auf der Leinwand, um die Intensität des Erlebten zu steigern. Die sehr dick und zum Teil mit den Händen aufgetragene Ölfarbe rezipiert die Lebendigkeit der Natur, ihre Vitalität, das Spiel der Bewegung im Wind oder von Licht und Schatten.

Skibas Bilder werden zu plastischen Bildobjekten und die Motive zum Greifen nahe. Betrachtet man sie jedoch von nahem, lassen sie das Motiv verschwinden. Der Künstler wird so zu einem mentalen und visuellen Mittler zwischen Kunst, Betrachter und Natur.

Skiba geht nahezu täglich in die Natur – wie einst Claude Monet, Caspar David Friedrich oder Vincent van Gogh. Er sucht seine Blumenmotive in Gärten oder Parks, fertigt vor Ort Aquarelle und Zeichnungen an. Unter dem Eindruck der gesehenen und erlebten Natur entstehen im Atelier seine Ölbilder.

Ansgar Skiba wurde 1959 in Dresden geboren und begann dort zu studieren. 1983 wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf. Die Ausstellung im Museum für Gartenkunst auf Schloss Benrath ist Skibas erste museale Einzelausstellung in Düsseldorf. Sie umfasst circa 50 Ölbilder, Aquarelle und Silberstiftzeichnungen und wird von Dr. Ulrike Lehmann, Kunstwissenschaftlerin in Düsseldorf, kuratiert.