Upside Down // Inside Out. Zwischen Lichtbild und Datenbild

Wie entsteht ein Bild, und was verändert sich, wenn seine Voraussetzungen wechseln? Die Ausstellung „Upside Down / Inside Out – zwischen Lichtbild und Datenbild“ bringt drei Formen der Bilderzeugung zusammen: die begehbare Camera obscura, fotografische Aufnahmen und das durch generative KI erzeugte Bild. Bärbel Möllmann macht Schloss Benrath dabei zum Ort und Bestandteil der Bilderzeugung und fragt, wie Licht, Raum und technische Systeme unsere Wahrnehmung und unser Vertrauen in Bilder prägen.

Ausstellungsflyer
Bild aus der Ausstellung Upside down inside out

Laufzeit: 14. November 2026 bis 20. Dezember 2027
Die Vernissage findet am 13. November 2026 um 19 Uhr im Museum für Gartenkunst (im Ostflügel) statt. Der Eintritt ist frei. 

Die Ausstellung nimmt die Camera obscura zum Ausgangspunkt, um über Bilder und ihre Entstehung nachzudenken. Im Zentrum stehen die künstlerische Arbeit von Bärbel Möllmann und die besondere Erfahrung, den dunklen Bildraum der Camera obscura zu betreten.

Möllmann bringt drei Formen der Bilderzeugung zusammen: das durch das Licht eines konkreten Ortes entstehende Bild der Camera obscura, die fotografische Aufnahme, die einen flüchtigen Zustand festhält, und die Bilder, die generative KI aus Sprache und Daten hervorbringt. Die Ausstellung stellt diese Verfahren nebeneinander, statt sie als lineare Entwicklung von einer älteren zu einer neueren Technik zu erzählen.

Schloss Benrath ist dabei mehr als der Ort der Ausstellung. Architektur, Fenster, Garten und historische Sichtachsen prägen den Blick und verbinden Innenraum und Außenraum. Möllmann greift diese Bedingungen auf und macht das Schloss zum Ort, Motiv und Bestandteil der Bilderzeugung.

Die Ausstellung richtet den Blick auf die Entstehung, Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit von Bildern. Sie fragt, wie Licht, Raum, Zeit, Sprache und technische Systeme beeinflussen, was sichtbar wird, wie Bilder unsere Vorstellung von Wirklichkeit formen und worauf unser Vertrauen in sie beruht.

Die Ausstellung wird kuratiert von Narges Mehrnegar und Faten Alzahr. Entstanden ist sie mit Unterstützung und Begleitung von Prof. Dr. Stefan Schweizer.